Bestimmungen unseres Vereins

Sonderbestimmungen über die Ausübung der Fischerei des Angelverein Ichenheim

Stand 1. Januar 2016                                                           

Zur Durchführung der Fischerei ist die Landesfischereiverordnung des Landes Baden-Württemberg zu beachten und einzuhalten. Die Naturschutzverordnung „Salmengrund“ ist ebenfalls zu beachten.

Zusätzliche Bestimmungen und Erklärungen des Angelverein Ichenheim (AVI):

1.     Fischereiberechtigung

a)     Fischereiberechtigt ist nur, wer den vom Angelverein Ichenheim ausgestellten gültigen Fischerei-Erlaubnisschein und den gültigen staatlichen Jahresfischereischein besitzt. Fischereipapiere sind nicht übertragbar und bei der Ausübung der Fischerei stets bei sich zu führen.

b)     Fischerei-Erlaubnisschein und staatlicher Jahresfischereischein sind jedem aktivem Mitglied des Angelvereins Ichenheim auf Verlangen vorzuzeigen

c)      Jugendliche, ab dem 14. Lebensjahr, die mit Erfolg die Fischerprüfung abgelegt haben,  einen staatlichen Fischereischein (keinen Jugendfischereischein) besitzen, dürfen ohne Begleitung angeln und sind voll fischereiberechtigt.

d)     Jugendliche, die das zehnte, aber noch nicht das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben, können einen Jugendfischereischein lösen. Dieser berechtigt jedoch nur zur Ausübung der Fischerei unter Aufsicht eines mindestens achtzehn Jahre alten fischereiberechtigten Angler des AV Ichenheim.

e)     Auf dem Fischerei-Erlaubnisschein des AV Ichenheim sind die Gewässer, und deren Sonderbestimmungen in denen gefischt werden darf benannt bzw. beschrieben.

2.     Zeit des Fischens

a)     Der Fischfang ist nur eine Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang, der Aal- und Welsfang (wo Erlaubt) bis 24.00 Uhr (Sommerzeit bis 1.00 Uhr), gestattet.

b)     Der Fischfang ist während den Arbeitseinsätzen und vom AVI durchgeführten Veranstaltungen (siehe Terminplan) verboten.

3.     Erlaubte Fangeräte bzw. Hilfsgeräte

a)     Jeder Fischer darf gleichzeitig höchstens mit zwei Handangeln fischen. Die Handangeln müssen ständig beaufsichtigt werden.

b)     Die Handangel (Angelgerät) darf höchsten drei Angelhaken haben (der Drilling zählt als ein Haken), die beim Ausüben der Fischerei mit natürlichen oder mit künstlichen Ködern versehen sein müssen. Das Fischreißen (Zocken) ist strengsten verboten.

c)      Das Fischen mit lebenden Köderfisch ist unzulässig, soweit es den §§ 1 und 17 des Tierschutzgesetztes  widerspricht.

d)     Angelboote und Nachen sind nur in Einvernehmen der Vorstandschaft erlaubt, des Weiteren besteht eine Registrierungspflicht. Die zugeteilte Bootsnummer muss sichtbar am Angelboot angebracht werden. Das Führen eines Angelbootes ist gebührenpflichtig.

Angelboote und Nachen dürfen nur im offenen Gewässer (Gerberschlag bis Faschinat) und Blattsee benutzt werden.

Nachen dürfen im offenen Gewässer (Gerberschlag bis Faschinat) und Blattsee, Angelboote nur im Blattsee dauerhaft verbleiben.

Gastangler sind nicht berechtigt, ein eigenes Boot oder Nachen in das Vereinsgewässer einzubringen.

a)     Senken (max. 1m²)

1.     Verbotene Fangmethoden bzw. Hilfsgeräte

a)     Reusen, Netze, Setzangeln, Legangeln usw.

b)     Explosivstoffe, giftige Köder, Harpunen usw.

c)     Zocken, Reißen usw.

2.      Pflichten und Rechte

a)     Die Ausstellung eines neuen Fischerei-Erlaubnisscheins wird vom Nachweis der Fangergebnisse abhängig gemacht. Jeder Angler ist verpflichtet eine Fangliste zu führen und diese bei der Kartenausgabe abzugeben.

b)     Jeder Angler ist selbst verpflichtet, sich über die Schonzeiten und Mindestmaße selbst zu informieren, über Vereinsaushang, Website oder Verbandsnachrichten.

c)     Der Aalfang ist im Rhein und mit Rheinwasser durchströmtem Nebengewässer verboten.

d)     Das Anlegen von Angelständen ist in jedem Fall mit der Vorstandschaft abzustimmen. 

e)     Angelplätze sind sauber zu verlassen

f)      Für Hecht und Zander gilt eine gemeinsame Schonzeit vom 15.02. bis 15.05., gesetzliche Schonmaße sind zu berücksichtigen.
Für den Rhein gelten die gesetzlichen Bestimmungen

3.     Sonstige Bestimmungen

Der Angler übt die Fischerei auf eigene Gefahr aus. Für den Zustand des Gewässers und Ufer, sowie Fischbestand wird keine Gewähr übernommen.

4.     Sonderbestimmungen für einzelne Gewässer

a)     Rhein und Kiesverladehafen

Das Fischen ist am Rhein und Kiesverladehafen ( km 274,4 bis km 279,1 ) erlaubt.

es gelten die gesetzlichen Bestimmungen und Sonderbestimmungen des AVI.

b)     Rheinseitengraben: 

 Äsche, Bachforelle, Hecht und Zander dürfen nur an Sonn- und Feiertagen gefangen werden. Die Fangmenge dieser vier Fischarten beträgt insgesamt 2 Stück pro Tag. Schonmaße für Äsche und Bachforelle sind 35cm.

Ø  es gelten die gesetzlichen Bestimmungen und Sonderbestimmungen des AVI.

c)     Blattsee

Der Betriebsablauf des Kieswerks darf nicht gestört werden.

es gelten die gesetzlichen Bestimmungen und Sonderbestimmungen des AVI.

Die Bestimmungen der Naturschutzverordnung Salmengrund sind zu beachten.  

d)     Badesee

Das Fischen während des Badebetriebes ist verboten.

Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen und Sonderbestimmungen des AVI.

e)     Gerberschlag, Holländerrhein bis Faschinat und Mühlbachgraben

Äsche, Bachforelle, Hecht und Zander dürfen nur an Sonn- und Feiertagen gefangen werden. Die Fangmenge dieser vier Fischarten beträgt insgesamt 2 Stück pro Tag. Schonmaße für Äsche und Bachforelle sind 35cm.

es gelten die gesetzlichen Bestimmungen und Sonderbestimmungen des AVI.

Die Bestimmungen der Naturschutzverordnung Salmengrund sind zu beachten.  

f)      Renz- und Sauweidsee

Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen und Sonderbestimmungen des AVI.

g)     Schutter und Unditz

Das Fischen ist nur zwischen den Grenzmarkierungen erlaubt.

Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen und Sonderbestimmungen des AVI.

h)     Angelweiher

Das Angeln an diesem Gewässer wird durch das Anfischen freigegeben und endet mit dem Hechtfischen im Winter.

Es darf nur an Sonn- und Feiertagen in der Zeit zwischen 8.00 und 20.00 Uhr mit einer Handangel gefischt werden. Der Tagesfang darf 2 Edelfische nicht überschreiten.

Blinkern im Angelweiher ist nicht erlaubt (Ausnahme beim Hechtfischen).

Etwaige Speerhinweise sind zu beachten und zu befolgen (Aushang an den Weiern).


Bei Verstößen gegenüber den Bestimmungen des Erlaubnisscheines, erfolgt der Einzug der Erlaubnis.

Neuried, Januar 2016,

Der Vorstand.